Zurück in den Herbst!

Matsch, Matsch, Matsch – schaut man aus dem Fenster, sieht man nichts anderes mehr. Schnee und Regen wechseln sich ab, verwandeln die Straßen in glitschige Flächen, und die Sonne scheint an einem weit entfernten Urlaub zu machen, jedenfalls ist sie nicht hier.

Kurz gesagt: Es ist scheußlich!

Diese momentane Scheußlichkeit der Außenwelt habe ich zum Anlass genommen, endlich die Filme meiner Canon T50 entwickeln zu lassen… und deshalb liegen auf meinem Schreibtisch jetzt vieleviele Bilder, die mich daran erinnern, wie schön bunt die Natur vor gar nicht allzu langer Zeit noch war.

Damit dieser Eintrag nicht völlig bilderlos ist, zeige ich euch natürlich wieder ein paar davon… also:

Auf geht’s, zurück in den Herbst!
b








Einige davon sind übrigens auch wieder auf
flickr
zu sehen. ;-)

Ihr habt es so gewollt

„Ich habe jeden Tag geguckt, ob du auf deinem Blog etwas über unser Silvester geschrieben hast, aber da war nie was!“ – das habe ich heute Abend zwei Mal gehört und deshalb dachte ich mir, dass ich einen Bericht über den Jahreswechsel nachreiche. Und zwar genau jetzt.

Nun stellt sich allerdings die Frage, wovon ich genau erzähle. Von Caros „Posingversuchen“ während des Racletteessens, um auf den Bildern ja gut auszusehen? ( :) ) Davon, dass mit Einwegkameras spielen unglaublich Spaß macht? Vom allerbesten Sekt der Welt? Von der Tatsache, dass Ines alles unglaublich witzig fand? Vom Bleigießen und Embryos? Von unseren Versuchen vor Anrufern eine riiesen Party zu simulieren („Caro, schrei mal!“ „AHHHHHHH“)? Von „Activities“? Von Spaghettieis aus Sahne? Von „Our last summer“? Davon, dass Ines und ich glücklich durch den Schnee hüpften und Tomte-Lieder sangen?

Ich glaube, jeder Versuch den Abend in Worte zu fassen würde misslingen. Tut mir Leid, ihr beiden . :)
raclette

„Und ich weiß, was für ein Wetter über der Stadt lag, in der Nacht, in der wir nicht wussten woher wir kommen, wohin wir gehen.

Die Schönheit der Chance, dass wir unser Leben lieben, so spät es auch ist, das ist nicht die Sonne die untergeht, sondern die Erde die sich dreht…“

Tomte – Die Schönheit der Chance

Kind und Kamera

Es gibt da so Kinder, die finden es ganz toll, wenn sie mir meine Kamera entwenden können. Da bei drei Kindern eine Kamera jedoch zu wenig ist und ich sowieso etwas Angst um sie habe, wenn sich alle darauf stürzen, habe ich ihnen bei unserer letzten Begegnung (Gestern ;-) ) eine unkaputtbare JC-i400 mitgebracht.
Diese hat in ihrem Kameraleben schon viele Stürze auf Kopfsteinpflaster überlebt, da sollte sie einen Nachmittag mit drei Kindern auch noch schaffen.

Kind und Kamera

Die Begeisterung war groß, vor allem dann, wenn es tatsächlich jemand schaffte, etwas aufs Bild zu bekommen: „Hihihiihihi, ich hab ein Fuß fografiert!!!“

Füße

… und so habe ich jetzt an die zweihundert, auf Kniehöhe gemachte Bilder, von denen die meisten Menschen zeigen, deren Köpfe nicht mehr zu sehen sind.

1
2
3

Aber es war wirklich lustig!

baum
nah

… und das mit dem Abstand zum „Objekt“ lernen wir auch noch. ;)

Es weihnachtet wieder. Überall.

Ich weiß, ich bin mit dieser Feststellung recht spät dran, schließlich ist morgen schon der dritte Advent und die ersten Schokoladenweihnachtsmänner gab es schon im August zu kaufen – aber an diesem Wochenende (ich bin über einige Weihnachtsmärkte gewandert) fiel mir mal wieder besonders auf, wie viele Menschen es mit dem Weihnachtsfieber übertreiben.

Das ist nichts Neues, klar, aber ich verstehe eben immer noch nicht, was an kunterbunten Lichterketten und kitschigen Fensterbildern toll sein soll…

… und deshalb folgt nun „der Test“.
Ich bastle mir mein eigenes, kleines Dekokitschdings und teste mal, ob ich irgendwann auch anfange es toll zu finden.

Wollt ihr auch ein eigenes Dekokitschdings, könnt ihr euch übrigens ganz schnell eines basteln, denn es braucht gar nicht viel dafür. Eine wehrlose Pflanze, ein bisschen Glitzer, anderes buntes Zeugs und eine Lichtquelle, fertig ist es!

So sieht meins aus:

dekokitschdings
Viel Spaß!

Neues aus dem GänseVZ

Es war einmal ein Pädagogiklehrer, der wissen wollte, was seine Schüler so beschäftigt. Es kam ihm der Gedanke, dass er es durch eine kleine Geschichte herausfinden könnte und so gab er dem Kurs in der nächsten Stunde die Aufgabe, ein Blatt Papier herumzureichen, auf das jeder einen Satz schreiben sollte.
Um das Ganze thematisch in eine von ihm bevorzugte Richtung zu weisen, schrieb der Lehrer den ersten Satz sogar selbst.
Gespannt wartete er nun darauf, dass seine Schüler ihren Gedanken freien Lauf ließen. – Dass es eher ihre Fantasie war schien ihm nicht aufzufallen…

geschichte
(Für eine größere Ansicht draufklicken!)

Kurz vor endlich!

Vor ein paar Tagen fragte mich Carolin, ob ich am Freitag nicht mit nach Bochum zu Weber & Beckmann kommen wollen würde, sie hätte da nämlich eine Karte übrig.
„Natürlich!“, sagte ich da und so fuhren wir gestern gemeinsam mit ihrer Familie zum Bahnhof Langendreer. (Es kann übrigens durchaus amüsant sein, wenn alle halbe Stunde ein Zug vorbeifährt^^)

Tja, was soll ich sagen, es war ein toller, lustiger Abend, der sich absolut gelohnt hat!
Die Stimmung im Bahnhof war super und es ist sehr schade, dass dieser Auftritt zur Abschlusstour von Weber & Beckmann gehörte, das letzte Konzert findet nämlich schon am 15.12. in der Lichtburg Essen statt.

Aaaaber, auch wenn man sie live so nicht mehr sehen kann, die Cds bleiben erhalten und ich kann sie euch nur empfehlen. ;)

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Weber & Beckmann – Aschenbrödel (Youtube)

Samstag.

0 Uhr: M. hat Geburtstag, sie bekommt Geschenke, alle freuen sich.
1:45 Uhr: C. bekommt von M. eine Tasche, damit sie ihren Bio-Ordner nach Hause transportieren kann, den M. zuvor ein paar Tage bei sich hatte. Alle bekommen es mit.
1:50 Uhr: C., E., M2 und K. verlassen das Haus von M. und gehen zu ihren Fahrrädern. E. legt besagte Tasche in ihren Fahrradkorb.
1:55 Uhr: C. macht die anderen auf ein Auto aufmerksam, das ihr gefällt, hinter diesem Auto ist ein Papiercontainer zu sehen.
Einige Minuten später: K. verabschiedet sich und biegt in eine andere Straße ab. C., M2 und E. schauen ihm hinter her.
Einige Meter weiter: C. und E. wollen sich von M2 verabschieden, da sie nun in verschiedene Richtungen weiterfahren müssen. Auf einmal fällt auf, dass die Tasche aus E.s Korb verschwunden ist. Man vermutet, dass sie wohl irgendwann heraus gefallen ist (man wundert sich jedoch, warum K. dies nicht bemerkt hat, da er hinter E. fuhr) und fährt den Weg zurück.

So. Jetzt wär’s natürlich prima für alle Beteiligten gewesen, wenn die Tasche einfach irgendwo am Wegesrand gelegen hätte, dann wären nämlich alle gegen halb 3 zu Hause gewesen und die Nacht hätte ein glückliches Ende genommen.
Aber nöö, warum auch…

Als C., E. und M2 nämlich wieder an dem (vorhin schon einmal erwähnten) Container vorbeikommen, steht dort K. und versucht, als er die drei kommen sieht, eine (die!) leere Tasche zu verstecken. Die zugehörige Mappe fand sich im Container, die meisten Zettel waren zerissen und unter dem ganzen anderen Papier kaum noch erkennbar.
Er habe sie zu Hause auf seinem Gepäckträger gefunden, sagt K. Aha. Genau. Sie ist vermutlich von dem einem Fahrrad auf das andere gehüpft.

Die zerstückelten Zettel werden so gut es geht eingesammelt. Schweigend, denn eigentlich weiß noch niemand so recht, was eigentlich passiert ist.
Als K. weg ist, versuchen C. , E. und M2 das ganze Geschehen nachzuvollziehen.

//Ist die Mappe zwischendurch vom Fahrrad gefallen und K. hat sie aufgehoben? Nein, geht nicht, er ist zwischenzeitlich nicht stehen geblieben. Hat er sie vom Fahrrad genommen? Schon möglich, aber warum haben wir die Mappe dann nicht bei ihm gesehen, als er sich von uns verabschiedet hat? Hat er sie vielleicht unterwegs fallen lassen? Kann sein, das würde ja vielleicht auch erklären, warum er den Weg zurück zum Container gefahren ist und die Mappe nicht einfach mit nach Hause genommen hat. Hm.

WARUM hat er es überhaupt gemacht? Keine Ahnung. Wir haben eigentlich nichts verbrochen, was eine „Rache“ oder ähnlich nötig gemacht hätte. Und selbst wenn, wer klaut denn Mappen? ôo
Naja. Ich bin ein wenig ratlos, sollte jemand den Sinn sehen, bitte melden.

Danke jedenfalls, K., es war uns ein Vergnügen, nachts um 4Uhr noch Zettel zusammen zu puzzlen und zu kleben, weil C. die Aufzeichnungen für ihre Klausur braucht und sonst niemand mitgeschrieben hat. Echt super.

Wenigstens hatten wir Glück im Unglück, es fehlte im Endeffekt nur einer kleiner Papierfetzen, den Rest konnten wir wieder zu ganzen Blättern zusammenbasteln…
zettel
zettel

Viele Kerzen brennen, ein Lichtermeer! Musik läuft. Man redet, man lacht, man wünscht, man schweigt, man freut sich über das Leben. Freunde. (…)

kerzen

kerzen
Kerzen sind toll.
(Ja, editiert :pfeif: )

Wir sind alle Helden!

ed
Darf ich vorstellen? – Das ist Ed.
Ed ist erst am Samstag „geboren“, aber er hat an seinem ersten Tag schon viel erlebt!

So konnte er nämlich für einige Stunden lang vier überdrehte Menschenwesen beobachten, wie sie scheinbar nichts besseres zu tun hatten, als vor der Kamera herum zu hüpfen (Ne, die Bilder bekommt ihr nicht zu sehen ;-) ) und nebenbei andere Menschen in den Weiten des Internets zu bestalken.

Wahrscheinlich hat er sie für bescheuert erklärt, doch er schwieg und nur sein Gesichtsausdruck (:-O) hat ihn verraten…

glaskommode

Stunikenmarkt

Es war Kirmes in Hamm!
Der Stunikenmarkt ist zwar weder besonders groß, noch besonders spannend, aber irgendwie zieht es einen trotzdem immer wieder dorthin… so wie auch in diesem Jahr.

Also haben wir zu viert unsere Runden um die Pauluskirche gedreht, I. bei einer Fahrt auf „dem Höllengerät“ (Flash?) zugeschaut, sie danach dazu genötigt verpasste Kindheitserfahrungen (Riesenrad! :baby: ) nachzuholen, Leute gesucht (aber nicht gefunden), zuckersüßes, teilweise gefrorenes Zuckerwasser zu uns genommen und die Kirmeswelt von unten, d.h. sitzend, betrachtet.

Die lustigste Stunde des Abends haben wir allerdings in einem Fast Food Restaurant verlebt.
Hätten wir uns nicht irgendwann dazu entschieden, dass ungesundes Essen „jetzt etwas feines wäre“, wäre es wahrscheinlich nie zur Geburtsstunde „Zitti“s gekommen und auch von „dem dummen Junge, der gegen einen Regenbogen läuft“ wäre nie gesprochen worden.

Die Welt hätte etwas verpasst, glaubt es mir. ;-)


rad

karussell

boden

“Die Füße unserer Stadt.”

boden2

mensch

Zuckersüße, teilweise gefrorene Getränke:
bild

fliegen

flickr.